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Histaminintoleranz erkennen
Category: Health
Article posted by: Peter Horst


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Die Unverträglichkeit gegen den Stoff Histamin wird auch Histaminose genannt und bezeichnet die schlechte Verträglichkeit von Histamin, das über die Nahrungsmittel aufgenommen wird. Histamin gehört zu einer gewissen chemischen Gruppe mit Namen biogene Amine, ist ein Neurotransmitter und befindet sich in vielen Nahrungsmitteln. Ursachen für eine Unverträglichkeit gegenüber dieser Substanz sind meist ein Fehlen an Biokatalysatoren die Histamin auflösen, beispielsweise Diaminoxidase (DAO) oder Histamin-N-Methyltransferase. Beschwerden sind meist Diarrhöe, Flatulenz, Verstopfung, nicht erklärbare Erschöpfung, Ausschläge, Kopfschmerzen, Migräne, Halsweh, Atembeschwerden sowie Bluthochdruck und schneller Herzschlag. In aller Regel kommen bloß ein Teil jener Beschwerden auf. Als Machwerk von durch Bakterien verarbeiteten Esswaren, enthalten viele Waren aus dem Einkaufsladen unterschiedliche Quantitäten an Histamin. Vor allem Parmesan, roter Wein, Gerstensaft, Backhefe, Sauerkohl und eingelegte Gemüsesorten beinhalten viel von diesem Stoff. Da die Erkrankung bloß bei ca. 1 % der Bevölkerung in Europa auftritt, sind auch etliche Mediziner nicht übermäßig vertraut mit der Histaminintoleranz und können die Beschwerden schlecht klassifizieren. Häufig sind es Allergologen, die sich auf diesem Themengebiet der Nahrungsmittelintoleranzen am besten zurecht finden und auch die Diagnose stellen können. Bei Personen mit einer Histaminintoleranz, meistens Frauen mittleren Alters, wird Histamin in der Regel nur langsam abgebaut und sammelt sich im Körper an, was in Folge zu Symptomen wie bei einer Allergie führen kann. Sie ist allerdings keinesfalls als Allergie zu kategorisieren. Eine Krankheitserkennung einer Histaminintoleranz gestaltet sich nicht einfach. Zu Beginn sollte eine präzise Untersuchung der Krankengeschichte erfolgen. An diesem Punkt sollte natürlich nachgedacht werden, ob sonstige Erkrankungen für die Symptome verantwortlich sein könnten. Über einen Allergietest können fernerhin weitere Allergien gegen Lebensmittel überprüft werden. Durch einen Bluttest kann man die Ansammlung im Blut von Histamin, DAO und B6 herausfinden. Es handelt sich hier aber nicht um ein standardisiertes Verfahren, sodass die Ergebnisse bloß als Anhaltspunkte betrachtet werden sollten und sicherheitshalber erst eine histaminfreie Diät, in der auf alle histaminbeinhaltenden Nahrungsmittel verzichtet wird, eingehalten werden sollte. Nach einem Monat wird ein Belastungstest gemacht und analysiert, ob die Beschwerden wieder auftreten.



Posted By: Peter Horst
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